
Hunderassen & ihre Bedürfnisse
Share
Verschiedene Hunderassen und ihre individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse
Die Welt der Hunderassen ist unglaublich vielfältig – sowohl in Bezug auf ihre körperlichen Merkmale als auch auf ihre Temperamente und Charaktereigenschaften. Egal, ob du nach einem verspielten Familienhund, einem energiegeladenen Arbeitshund oder einem treuen Begleiter suchst, es gibt mit Sicherheit eine Hunderasse (oder einen Mischling), die zu deinem Lebensstil passt. Hier erfährst du, welche Rasse welche Besonderheiten und Bedürfnisse mitbringt.
Eigenschaften von Hunden verstehen: Manche Eigenschaften von Hunden sind rassetypisch besonders ausgeprägt. So gibt es sehr aktive Rassen, die viel Bewegung brauchen, und gemütlichere, die schneller zufrieden sind. Ebenso unterscheiden sich Charaktereigenschaften von Hunden je nach Rasse: Einige sind extrem lernfreudig und brauchen geistige Auslastung, andere sind unabhängiger oder anhänglicher. Diese Vielfalt macht Hunde so faszinierend – und bedeutet, dass man sich vor der Wahl gut informieren sollte, welche Rasse vom Wesen her am besten passt.
Grundlegende Bedürfnisse eines Hundes
Bevor wir uns einzelne Rassen anschauen, lohnt ein Blick auf die grundlegenden Bedürfnisse eines Hundes. Unabhängig von Rasse oder Größe teilen alle Hunde bestimmte Grundbedürfnisse, die erfüllt werden müssen, damit sie gesund und glücklich bleiben:
- Ausreichend Bewegung: Fast alle Hunde brauchen täglich Bewegung – von Spaziergängen bis hin zu Spiel und Sport, je nach Energielevel der Rasse.
- Mentale Stimulation: Durch Training, Denkspiele oder neue Erfahrungen bleibt dein Hund geistig gefordert. Besonders intelligente Rassen fordern diese Herausforderung regelrecht ein.
- Soziale Zuwendung: Hunde sind Rudeltiere. Sie benötigen Aufmerksamkeit, Liebe und den Kontakt zu ihren Menschen (und oft auch den Kontakt zu Artgenossen), um sich wohlzufühlen.
- Gesunde Ernährung und Pflege: Eine rassegerechte Ernährung, regelmäßige Gesundheitsvorsorge und – je nach Felltyp – Fellpflege sind essenziell.
- Ruhephasen und Rückzugsort: Genau so wichtig wie Action sind ausreichende Ruhezeiten. Jeder Hund braucht einen Ort, an dem er ungestört entspannen kann.
Natürlich variieren Intensität und Ausprägung dieser Bedürfnisse je nach Hund. Im Folgenden gehen wir auf eine Übersicht Hunderassen ein – insbesondere beliebte Hunderassen in Deutschland – und zeigen, welche besonderen Eigenschaften und Anforderungen sie mitbringen.
Beliebte Hunderassen in Deutschland – eine Übersicht
Die Auswahl an Hunderassen ist groß. Schauen wir uns einige der in Deutschland besonders verbreiteten Rassen und ihre Merkmale genauer an. Laut aktueller Statistik sind der Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund und Französische Bulldogge ganz vorne mit dabei. (An erster Stelle steht insgesamt zwar der Mischlingshund mit weitem Abstand – unsere Übersicht der Hunderassen berücksichtigt hier jedoch die beliebten reinrassigen Vertreter.) Auch Chihuahua, Golden Retriever und Australian Shepherd zählen zu den deutschen Top-Rassen. Neue Lieblinge wie der Cane Corso haben es jüngst ebenfalls in die Ranglisten geschafft. Im Folgenden stellen wir diese und weitere gefragte Hunderassen vor und beleuchten deren typische Charaktereigenschaften sowie Bedürfnisse.
Labrador Retriever – freundliches Energiebündel
Labrador Retriever sind bekannt und beliebt für ihr freundliches, gutmütiges Wesen und ihre hohe Intelligenz. Sie gelten als äußerst aufgeschlossen, sozial und anpassungsfähig – tolle Familienhunde, die mit Kindern meist hervorragend auskommen. Labs lieben es zu gefallen und arbeiten daher gern mit ihren Besitzern zusammen. Ursprünglich als Apportierhunde gezüchtet, sind sie begeisterte Schwimmer und “Wasserratten“ – ein Ausflug an den See oder das Meer ist für die meisten Labradore das Größte.
Trotz ihres entspannten Gemüts haben Labradore viel Energie. Viele vergessen oft, dass sie ursprünglich als Jagdhund, spezieller als Apportierhund, gezüchtet wurden. Ein Labrador benötigt viel Bewegung und mentale Stimulation, um glücklich und ausgeglichen zu sein. Tägliche lange Spaziergänge, Spiele (Apportieren!) und wenn möglich auch Schwimmeinheiten halten diesen Hund zufrieden. Zudem sind Labradore sehr verfressen und neigen etwas zur Gewichtszunahme. Achte daher auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Aktivität, damit dein Labrador fit bleibt. Dafür lässt er sich sehr gut mit Futter konditionieren. Bei guter Auslastung und liebevoller Erziehung entwickelt sich der Labrador Retriever zu einem treuen, fröhlichen Begleiter fürs Leben.

Deutscher Schäferhund – intelligenter Allrounder mit Anspruch
Deutsche Schäferhunde sind intelligent, äußerst loyal und vielseitig einsetzbar. Kein Wunder, dass sie lange Zeit zu den beliebtesten Rassen gehörten und häufig als Diensthunde bei Polizei, Rettung oder Militär dienen. Ein Schäferhund zeichnet sich durch hohe Lernbereitschaft und Arbeitswillen aus. Gleichzeitig hat er einen ausgeprägten Schutzinstinkt und bindet sich eng an “seine“ Menschen.
Damit ein Deutscher Schäferhund ausgeglichen bleibt, braucht er eine konsequente Erziehung und klare Führung. Diese Rasse ist am glücklichsten, wenn sie sowohl geistig als auch körperlich gefordert wird. Lange Spaziergänge, anspruchsvolle Übungen beim Training und Aufgaben (z.B. Suchspiele oder Schutzhund-Sport) erfüllen seine Bedürfnisse. Aufgrund ihrer Anhänglichkeit und Sensibilität brauchen Schäferhunde zudem viel Familienanschluss – sie möchten am liebsten überall dabei sein. Hast du genug Zeit, Erfahrung in der Hundeerziehung und suchst einen treuen Begleiter, der für dich durchs Feuer gehen würde, ist der Deutsche Schäferhund eine hervorragende Wahl.
Aber aufgepasst: Auch wenn der Schäferhund sehr oft bei vielen Menschen gesehen wird, handelt es sich nicht unbedingt um einen Hund für Anfänger. Wird er nicht konsequent erzogen, kann es zu einigen Komplikationen im Umgang mit fremden Hunden und Menschen führen. In einigen Bundesländern, wie Sachsen-Anhalt oder Nordrhrein-Westfalen, wurden sogar die meisten Hundebisse von Schäferhunden dokumentiert. Hier muss natürlich auch beachtet werden, dass der Schäferhund zahlenmäßig eine sehr beliebte Hunderasse in Deutschland ist.

Chihuahua – kleiner Hund mit großer Persönlichkeit
Chihuahuas mögen winzig sein, aber in ihren Köpfen sind sie oft echte Löwen! Diese kleinste Hunderasse der Welt besticht durch eine große Persönlichkeit: Chihuahuas sind mutig, aufmerksam und sehr anhänglich. Sie schließen eine enge Bindung zu ihren Besitzern und folgen ihrem Menschen gern überallhin. Trotz ihrer zierlichen Statur neigen viele Chihuahuas dazu, sich ihrer Größe nicht bewusst zu sein – sie treten selbstbewusst auf, können wachsam sein und auch mal lautstark alarmieren, wenn etwas Ungewöhnliches passiert.
Gerade beu unruhigen Hunden wie dem Chihuahua können die RelaxoPet-Produkte von Vorteil sein:
- Mit RelaxoPet PRO oder RelaxoPet SENSE lassen sich Geräusch- und Umweltängste mindern – gerade Chihuahuas reagieren oft sensibel auf laute Umgebungen (Feuerwerk, fremde Hunde, Autofahrten).
- Die Produkte wirken nicht sedierend, sondern schaffen eine ruhigere Grundstimmung, sodass der Hund entspannter mit Reizen umgehen kann.
- Auch bei Alleinbleiben oder Reisen können die Entspannungsfrequenzen helfen, Stress zu reduzieren.
Bei der Erziehung eines Chihuahuas ist viel Liebe und Geduld gefragt. Aufgrund ihres süßen Aussehens werden die Kleinen leider oft verzogen – dabei brauchen sie genauso eine konsequente, liebevolle Erziehung wie größere Hunde. Wichtig ist, ihnen von Anfang an zu zeigen, dass sie nicht “der Boss“ sind, sonst tanzen sie einem frech auf der Nase herum. Körperlich hat ein Chihuahua natürlich weniger Bedarf an Bewegung als große Rassen. Kurze, regelmäßige Spaziergänge und etwas Spiel reichen meist aus, um ihn auszulasten. Viel wichtiger ist ihm ohnehin die Nähe zum Besitzer: Ein Chihuahua braucht sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit von seinen Menschen. Gibt man ihm diese, erhält man einen äußerst treuen, kuscheligen und langlebigen Gefährten (Chihuahuas können 15 Jahre und älter werden).

Golden Retriever – sanftmütiger Familienhund mit Spaß am Apportieren
Golden Retriever gehören mit ihrem fröhlichen, ausgeglichenen Wesen zu den beliebtesten Familienhunden. Sie sind freundlich, intelligent und äußerst verspielt. Ihr sanftes Gemüt und ihre hohe Toleranzschwelle machen sie zu tollen Gefährten auch für Kinder. Goldies sind sehr menschenbezogen und möchten am liebsten überall dabei sein – ihre Bindungsfähigkeit und Loyalität sind sprichwörtlich. Kein Wunder, dass sie häufig als Therapie- oder Assistenzhunde eingesetzt werden.
Als aktive Retrieverrasse liebt der Golden Retriever körperliche Betätigung. Diese Hunde wurden für die Jagd gezüchtet, um erlegte Vögel aus dem Wasser zu apportieren – und auch als Familienhund freut sich ein Golden über viel Bewegung, geistige Stimulation und soziale Interaktion. Ideal sind lange Spaziergänge, Schwimmen, Apportierspiele und Hundesportarten wie Obedience oder Dummytraining. Dabei sind Goldies sehr gelehrig und arbeiten eifrig mit, solange es spielerisch und positiv zugeht. Ihre Gutmütigkeit bedeutet allerdings auch, dass sie nicht gerne hart angefasst werden – eine sanfte, aber konsequente Erziehung führt hier zum Ziel. Wer einem Golden Retriever genug Zeit, Auslauf und Liebe schenkt, bekommt einen unglaublich liebenswerten, gut erzogenen Kameraden fürs Leben.

Australian Shepherd – agiler Hütehund für Aktive
Der Australian Shepherd, oft einfach “Aussie“ genannt, ist in den letzten Jahren in Deutschland sehr populär geworden. Mit seinem bunten Fell, den auffälligen Augen und seinem lebhaften Temperament zieht er die Blicke auf sich. Aussies sind intelligent, gutmütig und äußerst lebhaft. Ursprünglich stammen sie – anders als der Name vermuten lässt – nicht aus Australien, sondern aus den USA, wo sie als Cowboy-Hütehunde gearbeitet haben. Dieses Erbe merkt man ihnen an: Viele Australian Shepherds haben einen ausgeprägten Hütetrieb und wollen am liebsten ständig “auf Achse” sein.
Diese Rasse benötigt extrem viel Beschäftigung, sowohl körperlich als auch geistig. Ein Aussie, der nicht genug ausgelastet wird, neigt schnell zu Verhaltensproblemen oder Nervosität. Wer einen Australian Shepherd halten möchte, sollte also idealerweise selbst sehr aktiv sein: Tägliches ausgedehntes Training, Hundesport (Agility, Flyball, Tricktraining) und Aufgaben, bei denen er seine Intelligenz einsetzen kann, sind fast ein Muss. Trotz ihrer hohen Energie sind Aussies im Kern sehr menschenbezogen und wollen eng mit ihrer Familie zusammenleben. Sie eignen sich gut als Familienhunde, sofern man ihren Bewegungsdrang im Griff hat. Für jemanden, der Freude an sportlicher Betätigung mit Hund hat und die Zeit investiert, ist der Australian Shepherd ein begeisterter Partner – aber als “Couch-Potato-Hund” ist er definitiv nicht geeignet (das würde weder Hund noch Halter glücklich machen).

Englische Bulldogge – gemütlicher Freund mit besonderem Charme
Bulldoggen haben einen einzigartigen und unverwechselbaren Charakter. Schaut man in ihr faltiges Gesicht mit dem vorstehenden Unterbiss, kann man bereits erahnen: Hier kommt ein liebenswerter Sturkopf. Die Englische Bulldogge ist in der Regel sehr liebevoll und treu zu ihren Menschen. Gleichzeitig sind diese Hunde für ihre Gemütlichkeit bekannt – sie können sehr entspannt sein und lieben das Faulenzen auf dem Sofa. Überanstrengung liegt ihnen nicht im Blut.
Aufgrund ihrer speziellen Körperform (breiter Kopf, kurze Nase, kompakter Körper) haben Bulldoggen allerdings einige besondere Bedürfnisse. Bei heißem Wetter können sie sich z.B. schlecht abkühlen, weshalb es wichtig ist, sie vor großer Hitze zu schützen. Auch sollte man Übergewicht vermeiden, da es ihre Gelenke und Atmung zusätzlich belasten würde. Englische Bulldoggen brauchen regelmäßige Bewegung, aber keine ausgedehnten Joggingrunden – ein gemütlicher Spaziergang und etwas Spiel reichen meist aus. In der Erziehung zeigt sich oft ihr eigenwilliger Charakter: Bulldogen sind berühmt dafür, gelegentlich die Ohren auf Durchzug zu schalten. Mit Geduld, Konsequenz und positiver Verstärkung lassen sie sich jedoch gut erziehen. Hat man ihr Vertrauen und respektiert man ihre etwas “eigensinnige” Art, gewinnt man mit der Bulldogge einen ruhigen, ausgesprochen anhänglichen Kumpel, der mit seinem Charme alle zum Schmunzeln bringt.

Französische Bulldogge – fröhlicher Charmeur für Stadt und Familie
Die Französische Bulldogge ist ein kleiner Clown auf vier Pfoten. Mit ihren Fledermausohren und dem kecken Gesichtsausdruck erobert sie schnell die Herzen. Franzosen sind fröhlich, verspielt und sehr menschenbezogen. Im Vergleich zu ihrer englischen Verwandten sind sie meist etwas aktiver und lebhafter, aber dennoch keine Dauerläufer. Viele Frenchies lieben Kuscheln ebenso wie kurze Spielattacken – sie sind vielseitige Begleiter, die sich in Stadtwohnungen genauso wohlfühlen können wie im Haus mit Garten (sofern sie genug Auslauf bekommen).
Auch die Französische Bulldogge hat rassebedingt mit ihrer kurzen Nase zu kämpfen. Bei großer Hitze oder extremer Anstrengung kann es zu Atemproblemen kommen, weshalb man hier vorsichtig sein sollte. An sehr warmen Tagen bleibt ein Frenchie besser in einem kühlen Raum, und wilde Spiele sollte man in die Morgen- oder Abendstunden legen. Was die Pflege angeht, sind Französische Bulldoggen relativ unkompliziert: Kurzes Fell, wenig Platzbedarf, und auch bellfreudig sind sie meist nicht übermäßig – ideal für die Stadt. Ihre große Stärke ist ihr liebenswürdiges Wesen: Sie gehen gerne überall mit hin, sind freundlich zu (fast) jedem und bringen ihre Besitzer mit ihren ulkigen Eigenheiten oft zum Lachen. Insgesamt ist die Französische Bulldogge ein liebenswerter kleiner Charmeur, der sich mit etwas Rücksichtnahme (auf Klima und Kondition) prima in den Alltag integrieren lässt.

Jack Russell Terrier – temperamentvoller Wirbelwind auf kurzen Beinen
Wer einen Jack Russell Terrier sieht, mag ihn wegen seiner geringen Größe zunächst unterschätzen – doch in diesen kleinen Hunden steckt schier endlose Energie! Jack Russells sind aktive, mutige und sehr aufgeweckte Terrier. Ursprünglich wurden sie für die Fuchsjagd entwickelt (besonders für das Aufstöbern von Füchsen in ihren Bauen), was ihren furchtlosen Charakter erklärt. Sie sind “Große im kleinen Körper” und zeigen das auch: ständig in Bewegung, immer auf Entdeckungstour und mit einem ziemlich starken Willen ausgestattet.
Ein Jack Russell braucht viel Beschäftigung und Auslauf. Diese Hunde wollen rennen, springen, toben – stundenlang, wenn man sie ließe. Ideal sind Hundesportarten wie Agility, Flyball oder lange Wanderungen, bei denen sie sich austoben können. Wegen ihres Jagdtriebs sollte man vorsichtig sein, wenn freilaufende Kleintiere (Kaninchen, Katzen etc.) in der Nähe sind – ein Jacky könnte sonst auf und davon sein. In der Erziehung ist Konsequenz wichtig: Die cleveren Terrier lernen schnell, aber sie testen auch gerne Grenzen aus. Mit positiver Bestärkung und klaren Regeln lässt sich ihr Eigensinn in die richtigen Bahnen lenken. Dann zeigt der Jack Russell, was in ihm steckt: Er kann ein liebevoller Familienhund sein, der für jeden Spaß zu haben ist und seine Menschen mit seiner fröhlichen Art immer wieder begeistert. Für ein Leben auf der Couch ist dieser kleine Wirbelwind jedoch definitiv nicht gemacht – Bewegung ist sein Lebenselixier.

Dackel (Dachshund) – selbstbewusster Jäger im Kurzbein-Format
Der Dackel, auch Dachshund oder Teckel genannt, ist ein echtes deutsches Original. Ursprünglich als Jagdhund für die Baujagd (vor allem auf Dachse, daher der Name) gezüchtet, bringt er einige besondere Charakterzüge mit. Dackel sind sehr aufmerksam, mutig und eigenständig – Eigenschaften, die ein erfolgreicher Jagdhund braucht. Trotz ihrer kurzen Beine und langen Körper haben sie ein enormes Selbstbewusstsein und lassen sich von ihrer geringen Größe absolut nicht beeindrucken. Man sagt oft scherzhaft: “Dackel wissen nicht, dass sie klein sind.”
Im Alltag zeigt sich der Dackel als treuer, aber durchaus eigensinniger Begleiter. Er schließt sich eng seiner Bezugsperson an, hat aber auch einen starken Willen. In der Erziehung ist daher Geduld und Konsequenz gefragt, denn Dackel neigen zu einer gewissen Sturheit. Mit liebevoller Führung lernen sie jedoch sehr gut – sie wurden ja gezüchtet, selbst Lösungen zu finden. Körperlich benötigen Dachshunde regelmäßige Bewegung (sie lieben Spaziergänge, bei denen sie schnüffeln und die Welt erkunden können), aber man sollte es nicht übertreiben: Ihre längliche Wirbelsäule ist etwas empfindlich. Treppensteigen oder häufiges Springen sollte vermieden werden, um den Rücken zu schonen. Dafür sind Dackel wahre “Nasenarbeiter”: Spiele, bei denen sie schnüffeln dürfen oder etwas suchen müssen, machen ihnen großen Spaß und lasten sie mental aus. Insgesamt ist der Dackel ein liebenswerter, witziger Charakterhund, der für seine Familie durchs Feuer geht – solange es nach seinem Kopf geht, versteht sich!

Havaneser – fröhlicher kleiner Gefährte mit Familiensinn
Der Havaneser ist eine der beliebtesten Begleithunderassen der letzten Jahre – und das aus gutem Grund. Diese kleinen Hunde mit dem weichen, langen Fell zeichnen sich durch ein außergewöhnlich freundliches, fröhliches Wesen aus. Havaneser binden sich eng an ihre Familie und lieben es, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen. Sie sind verspielt, neugierig und anpassungsfähig, dabei aber meist nicht überdreht, sondern angenehm ausgeglichen.
Als typische Gesellschaftshunde sind Havaneser äußerst menschenbezogen. Alleinsein mögen sie gar nicht. Sie folgen ihren Besitzern gerne von Raum zu Raum und sind am glücklichsten, wenn sie überall dabei sein dürfen. Ihr Bewegungsbedürfnis ist moderat: Tägliche Spaziergänge und Spielzeiten reichen aus, um sie körperlich auszulasten. Da Havaneser intelligent sind, freuen sie sich auch über kleine Lernspiele oder Tricks, die man ihnen beibringt. Besonders hervorzuheben ist ihr einfühlsamer Charakter – viele Havaneser spüren genau, wenn es ihrem Menschen nicht gut geht, und weichen dann nicht von der Seite. In der Pflege braucht das lange Fell etwas Aufmerksamkeit: Regelmäßiges Bürsten verhindert Verfilzungen. Alternativ entscheiden sich manche Halter für den “Kurzhaarschnitt”, was die Fellpflege erleichtert. Insgesamt ist der Havaneser ein idealer Familienhund, der auch in einer Wohnung gehalten werden kann. Wichtig ist vor allem, dass er ausreichend Aufmerksamkeit und Liebe bekommt – dann zeigt er sich als fröhlicher, unkomplizierter Partner für Groß und Klein.
(Neben dem Havaneser sind auch andere kleine Rassen wie Malteser oder Bichon Frisé sehr ähnlich in ihren Ansprüchen: Sie alle sind liebenswerte Begleithunde, die relativ wenig Platz brauchen, aber umso mehr Familienanschluss wünschen.)

Cane Corso – wachsamer Beschützer mit großem Herz
Der Cane Corso, auch italienische Dogge genannt, wirkt auf den ersten Blick durch seine imposante Erscheinung respekteinflößend. Tatsächlich verbirgt sich hinter der massigen, muskulösen Statur oft ein sehr loyales und ruhiges Wesen. Als klassischer Wach- und Schutzhund will der Cane Corso “seine“ Familie und sein Territorium beschützen. Fremden gegenüber zeigt er sich daher meist reserviert oder misstrauisch. Gleichzeitig ist diese Rasse bei liebevoller Führung sensibel und anhänglich mit ihren Bezugspersonen – ein sanfter Riese im Kreis der Familie.
Ein Cane Corso braucht unbedingt eine souveräne, konsequente Erziehung von früh auf. Aufgrund seiner Stärke und seines selbstbewussten Charakters ist er kein Anfängerhund. Wichtig sind eine frühe Sozialisation mit anderen Hunden und Menschen sowie klare Regeln, damit sein natürlicher Schutztrieb in geordnete Bahnen gelenkt wird. Trotz seines eher gelassenen Temperaments benötigt auch ein Cane Corso viel Bewegung und Beschäftigung. Ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen und bei ausgewachsenen Tieren sogar gemeinsame Jogging- oder Fahrradrunden tun ihm gut. Wer den Platz und die Erfahrung hat, gewinnt mit einem Cane Corso einen äußerst loyalen, kinderlieben Familienhund und unbestechlichen Beschützer. Übrigens zählt der Cane Corso mittlerweile auch in Deutschland zu den aufstrebenden Hunderassen und hat es kürzlich in die Top-Rangliste geschafft – man sieht ihn immer häufiger auf Hundeplätzen und in Familien.

Unterstützung für jeden Hundetyp: Wie RelaxoPet PRO und SENSE verschiedenen Rassen hilft
Ganz gleich, für welche Rasse (oder Mischlingshund) du dich entscheidest – jedes Tier kann in bestimmten Situationen Stress oder besondere Bedürfnisse haben. Hier kommen die Produkte von RelaxoPet ins Spiel: RelaxoPet PRO und RelaxoPet SENSE wurden entwickelt, um Hunden aller Rassen zu mehr Entspannung und Wohlbefinden zu verhelfen. Diese innovativen Hilfsmittel unterstützen dich dabei, auf die individuellen Bedürfnisse deines Vierbeiners einzugehen, sei er groß oder klein, temperamentvoll oder sensibel.
- RelaxoPet PRO – der Entspannungstrainer: Dieses mobile Gerät arbeitet mit speziellen Klangwellen und beruhigenden Tonfolgen (teils für das menschliche Ohr unhörbar), um Hunden subliminale Entspannung zu vermitteln. Es wurde in Zusammenarbeit mit Tierärzten entwickelt und erkennt dank NOISE-MOTION-Technologie sogar stressauslösende Geräusche in der Umgebung, um sich dann automatisch einzuschalten. Für viele typische Angstsituationen – etwa Gewitter, Silvesterknaller, Autofahrten oder wenn der Hund allein daheim bleibt – ist RelaxoPet PRO eine wertvolle Unterstützung. Zum Beispiel kann ein tendenziell schreckhafter oder anhänglicher Hund wie ein Chihuahua oder Havaneser durch die Klangkulisse deutlich ruhiger werden, wenn er mal ohne sein Herrchen zuhause bleiben muss. Auch bei großen, wachsamen Rassen wie dem Cane Corso oder Deutschen Schäferhund, die von Natur aus auf Geräusche reagieren, hilft das Klangmodul, in außergewöhnlichen Stressmomenten (z.B. Feuerwerk oder laute Baustellengeräusche) gelassener zu bleiben. Der große Vorteil: Die Entspannung erfolgt ohne Medikamente, rein durch die konditionierten Audiosequenzen – das heißt, dein Hund wird sanft beruhigt, ohne Nebenwirkungen.
- RelaxoPet SENSE – Aromatherapie für Hunde: Mit RelaxoPet SENSE bietet sich eine andere, ebenso sanfte Methode an, Hunden Entspannung und Unterstützung zu bieten – nämlich über den Geruchssinn. Das System besteht aus einem kleinen Air Infuse Diffusor und austauschbaren Duftpods. Diese enthalten tiergerechte Aromamischungen (z.B. Lavendel und Baldrian für Entspannung, oder spezielle Düfte für Frische bzw. Insektenschutz) und werden vom Diffusor gleichmäßig im Raum verteilt. So entsteht eine beruhigende Duft-Atmosphäre für den Hund, ohne dass wir Menschen davon groß beeinträchtigt werden. Insbesondere ängstliche oder sehr aktive Hunde sprechen oft gut auf Aromatherapie an. Ein aufgekratzter Border Collie kann etwa nach dem Agility-Training mit einem entspannenden Duft schneller zur Ruhe finden. Oder ein älterer, etwas nervöser Hund – egal welcher Rasse – fühlt sich mit einem vertrauten beruhigenden Geruch in neuer Umgebung sicherer. Die Anwendung ist denkbar einfach: Gerät einschalten, und schon verbreitet sich der wohltuende Duft unaufdringlich im Hintergrund. Viele Hundebesitzer schätzen die SENSE-Produkte besonders bei Alltagsstress (Besuch, Umzug, Gewitter) als Hilfe, damit ihr Vierbeiner schneller “runterfährt”. Da Hunde Gerüche um ein Vielfaches intensiver wahrnehmen als wir Menschen, kann eine gezielte Duftauswahl erstaunlich viel bewirken. Wichtig: Die in RelaxoPet SENSE verwendeten Düfte sind selbstverständlich speziell für Tiere entwickelt und völlig ungefährlich für den Hund.
Tipp: Für eine umfassende Entspannungs-Unterstützung lassen sich RelaxoPet PRO und SENSE auch kombinieren. Klangtherapie und Aromatherapie ergänzen einander und schaffen zusammen ein ganzheitliches Anti-Stress-System für deinen Hund. So kannst du beispielsweise an Silvester sowohl das Entspannungsgeräusch laufen lassen als auch einen beruhigenden Duft verströmen – perfekte Hilfe auch für anspruchsvolle Situationen.
Tipps zur Wahl der passenden Hunderasse
Die Entscheidung für einen Hund will gut überlegt sein. Jede Rasse bringt ihre eigenen Eigenschaften und Ansprüche mit – daher hier einige Tipps, wie du die passende Hunderasse für dich findest:
- Eigener Lebensstil: Überlege ehrlich, wie dein Alltag aussieht. Bist du sportlich und viel draußen unterwegs oder eher ruhig und häufig zuhause? Ein aktiver Hund wie der Australian Shepherd passt zu einem sportlichen Menschen, während eine ruhigere Rasse wie die Englische Bulldogge besser zu einem gemütlicheren Lebensstil passt.
- Zeit und Auslastung: Viele Hunderassen verlangen täglich mehrere Stunden Aufmerksamkeit – sei es in Form von Spiel, Auslauf oder Training. Wenn du berufstätig bist oder wenig Zeit hast, wähle eher eine Rasse mit geringerem Aktivitätsbedarf. Überlege auch, ob du mentale Beschäftigung (z.B. Hundesport, Tricktraining) bieten kannst – intelligente Rassen wie Border Collie oder Pudel fordern dies ein.
- Platzangebot: Wohnst du in einer kleinen Stadtwohnung oder auf dem Land mit Garten? Große Hunde wie ein Cane Corso oder Bernhardiner brauchen mehr Platz und idealerweise einen Garten, während kleine Rassen sich auch auf begrenztem Raum arrangieren können (sofern sie draußen genug Bewegung bekommen). Achte darauf, dass Größe und Wohnumfeld zusammenpassen.
- Familien- und Berufsplanung: Ein Hund kann 10–15 Jahre (oder länger) leben. Plane vorausschauend: Passt die Rasse auch zu zukünftigen Lebenssituationen? Ein sehr anlehnungsbedürftiger Hund wird leiden, wenn er plötzlich täglich lange alleine bleiben muss. Rassen mit starkem Schutztrieb erfordern weiterhin Training und Sozialisation, selbst wenn Nachwuchs ins Haus kommt etc.
- Rassetypische Anforderungen: Informiere dich gründlich über die Rasse, die dich interessiert. Hat sie gesundheitliche Besonderheiten (Stichwort kurznasige Rassen, HD-Anfälligkeit, Fellpflege-Aufwand)? Benötigt sie eine Aufgabe (viele Arbeitsrassen wollen arbeiten)? Recherchiere gründlich und sprich mit Züchtern oder erfahrenen Hundebesitzern, um mehr über die spezifischen Bedürfnisse der Rasse zu erfahren.
- Mischling als Alternative: Unbedingt erwähnenswert: Viele wundervolle Hunde sind Mischlinge. Ein Mix kann oft etwas einfacher sein, da extreme Zuchtmerkmale abgemildert sind, und sie sind genetisch oft vielfältiger. Außerdem führt der erste Weg zum Hundeglück am besten ins Tierheim – dort warten zahlreiche Hunde (ob Mischling oder reinrassig) auf ein liebevolles Zuhause. Wer einem Tierheimhund eine Chance gibt, bekommt häufig einen besonders dankbaren Freund fürs Leben.
Fazit
Die Vielfalt der Hunderassen bietet für jeden Hundeliebhaber die Möglichkeit, einen treuen Begleiter zu finden, der perfekt zum eigenen Lebensstil passt. Es ist wichtig, die Eigenschaften und Bedürfnisse der verschiedenen Rassen zu verstehen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Egal, ob du dich für einen verspielten Labrador, einen intelligenten Deutschen Schäferhund, einen liebenswerten Chihuahua oder einen wachsamen Cane Corso entscheidest – die Liebe und Hingabe, die du deinem Hund entgegenbringst, wird die Basis für eine wunderbare und erfüllende Beziehung sein. In jedem Fall sollte dein Hund gut trainiert sein, um keine Gefahr für sich und andere darzustellen. Eine praktische Auflistung an RelaxoPet-zertifizierten Hundetrainern findest du hier.
Mit dem richtigen Wissen über Charaktereigenschaften von Hunden und ihrer Bedürfnisse, einer bewussten Wahl der passenden Rasse und ein wenig Unterstützung durch Hilfsmittel wie RelaxoPet-Produkte steht einem harmonischen Zusammenleben zwischen dir und deinem Vierbeiner nichts mehr im Wege. Viel Freude bei der Entdeckung der verschiedenen Hunderassen und bei der Wahl deines neuen besten Freundes!